Dersim – Geschichte verstehen & Zukunft gestalten!
Ein Projekt zur vernachlässigten Geschichte der ehemaligen autonomen, multiethnisch geprägten Provinz Dersim von Januar 2011 bis Juni 2012
In Deutschland sind im Zuge der Migrationsbewegungen des 20. Jahrhunderts Geschichtsbezüge vielfältiger geworden. Neben der deutschen Geschichte werden in der Einwanderungsgesellschaft auch andere geschichtliche Epochen und Ereignisse erinnert, die von Erfahrungen des Unrechts und der Gewalt geprägt sind.
Ziele:
Die Erfahrungen des Dersim-Genozids von 1937/1938 sollen im Rahmen des Projektes aufgearbeitet werden. Dabei steht ein sensibler, differenzierter und kritischer Umgang mit der Vergangenheit im Fokus. Ziel ist es nicht nur die Geschichte zu reflektieren und über diese zu lernen, sondern Demokratielernen zu ermöglichen und für Menschenrechte zu sensibilisieren.
Das Projekt möchte einen Dialog zwischen den Gruppierungen schaffen, die der vernachlässigten Dersim Geschichte mit unterschiedlichen Perspektiven gegenüber stehen. Ziel ist es, durch einen gemeinsamen Dialog, ein respektvolles und interkulturelles Zusammenleben in Deutschland zu fördern.
Ablauf:
Kernaktivität des Projektes bildet die politische und interkulturelle Seminararbeit. In den Seminaren kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz, im Mittelpunkt steht dabei die Durchführung von Interviews.
Zielgruppe:
Angesprochen werden interessierte Erwachsene und Jugendliche aus dem Ruhrgebiet mit und ohne Zuwanderungsgeschichte.